Kanna

Kanna, (Canna, Sceletium Tortuosum)

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Einleitung:
Kanna, vielfach auch unter seinem biologischen Namen Sceletium Tortuosum bekannt, stammt ursprünglich aus Afrika, kommt aber auch in Asien, Australien, Lateinamerika und sogar in Kalifornien vor. Dieses stimmungsaufhellende Mittel wird seit ca. 250 bis 300 Jahren verwendet und tauchte erstmals in den Überlieferungen des Hottentottenvolkes auf. Kanna gilt als schwierig zu beschaffen und ist dennoch, oder gerade deshalb sehr beliebt. Auch bei uns in Deutschland. Kanna ist eine echte Alternative zu anderen, weitaus gefährlicheren psychoaktiven Pflanzen, da bisher keine negativen Langzeitfolgen bekannt geworden sind und weil der Rausch bei weitem nicht so stark ausfällt und von keinen negativen Begleiterscheinungen beeinträchtigt wird. Besonders interessant ist die Tatsache, dass der Genuss von Kanna nachweislich sowohl das Verlangen nach Nikotin, als auch die Entzugserscheinungen bei einem Nikotinentzug erheblich reduziert. So zeigt sich, dass Kanna zum Einen für all diejenigen die richtige Wahl ist, die einen chemiefreien und milden Rausch bevorzugen und es zum anderen durchaus vielversprechende Perspektiven im Bereich der therapeutischen Raucherentwöhnung aufzeigt. Wir haben auf diesen Seiten alle wichtigen Informationen rund um das Produkt Kanna für Sie zusammengestellt und hoffen, Ihnen damit eine wertvolle Orientierungshilfe an die Hand zu geben.

Botanisches
Alles über die Pflanze, ihre Herkunft und die Inhaltsstoffe.
http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/dsv3/stoff/kanna.html

Gebrauch und Dosierung

Zur Dosierung und Darreichung
Kanna kann sowohl geraucht, gesnieft, als auch mit Flüssigkeit zu sich genommen werden. Im Allgemeinen empfiehlt sich entweder das Rauchen mit normalem Tabak oder das Trinken mit Wasser. Das Sniefen wirkt erstens unter Umständen zu heftig und kann darüber hinaus den Genuss dadurch schmälern, da die übel schmeckenden Kanna-Rückstände aus der Nase über den Rachenraum in den Hals fließen.

Wie wirkt Kanna?
Die Wirkung setzt je nach individueller Disposition entweder unmittelbar oder bis zu dreißig Minuten nach der Einnahme ein und dauert dann etwa zwei Stunden an. Ab 30 mg: Bei einer Menge von etwa 30 mg setzt die beruhigende Wirkung von Kanna bereits deutlich ein. Ab 250 mg: Ab etwa 250 mg wirkt es darüber hinaus sogar gegen Angst- und Stresszustände. Der Konsument hat dann den Eindruck, als fiele mit einem Male die ganze Last des Alltages von ihm ab. Meditative Ruhe, eine gleichzeitig gesteigerte Selbstwahrnehmung und eine Zunahme der Selbstsicherheit kommen als Wirkung noch hinzu, so dass Kanna in jeweils abgemilderter Form die Effekte von Cannabis und Kokain in sich vereinigt.

Welche Gefahren gibt es?
Echte Gefahren entstehen durch den Genuss von Kanna nicht. Es kann zu leichten Kopfschmerzen und zu leichtem Schwindelgefühl kommen, was es ratsam erscheinen läst, zumindest auf das Führen von Kraftfahrtzeugen zu verzichten, wenn man soeben Kanna konsumiert hat.

Was muss ich beachten?
Kanna vervielfacht den Wirkungsgrad von Cannabis, wenn es zusammen mit diesem geraucht wird. Eine gleichzeitige Einnahme empfiehlt sich daher nicht. Auch Alkohol kann die Wirkung von Kanna verändern und häufig zu unerwünschten und unangenehmen Wechselwirkungen vielfältiger Art führen, wodurch der beabsichtigte Genuss nicht eintreten kann. Vor der Einnahme sollte man ein wenig in sich hineinhorchen, um herauszufinden, wie die momentane Stimmung ist, da die Wirkung von Kanna auch von der Grundstimmung beeinflusst wird, in der man sich befindet. Generell sollte man auf den Konsum verzichten, wenn man sich in extremen Gemütszuständen befindet.

Erfahrungsberichte:
Links
http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/dsv3/stoff/erfahrber/erfkanna1.html
http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/dsv3/stoff/erfahrber/erfkanna2.html

Übersetzte Beispiele:
1. .[…] Ich erwarb fünf Gramm dieses bemerkenswerten Krauts von einem Online-Händler, verpackt als trockenes pulverisiertes Material. Es war November, als es ankam, und wie es im Winter vorkommen kann, war meine Stimmung allgemein niedergeschlagen: Zwar nicht krankhaft, aber eben nicht besonders gut. Da ich ein wenig über die der Pflanze innewohnende Möglichkeiten gelesen hatte, den Serotoninspiegel zu erhöhen, entschied ich, es zu versuchen. Außerdem sind Alkaloide faszinierende und spaßige Substanzen, und Sceletium ist dafür bekannt, gleich mehrere davon zu enthalten. […] Ich versuchte es eines Tages zuerst mit 200 mg des trockenen Krauts vor der Uni. Das Aroma war schmackhaft, aber ich bin es ja auch gewohnt, den Geschmack faulen pflanzlichen Gebräus zu genießen(ich finde, dass Bitterkeit ein Zeichen ist, dass man lebendig ist!!). Es ist vom Aroma her der Schafgarbewurzel am ähnlichsten, die ein mildes Prickeln im Mund verursacht. Obgleich es für mich schwierig sein dürfte, von dieser ersten Erfahrung her zwischen Placeboeffekt und der Wirkung der Droge zu unterscheiden (da ich nicht mit der Wirkungsdauer und den Empfindungen vertraut bin), kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass ich mich während des Tages dann besonders leicht und außerordentlich mitteilungsbedürftig gefühlt habe. Ich würde schätzen, dass die Effekte nach ungefähr nur 20 Minuten offensichtlich wurden. Ach ja, und konsumiert habe ich es, indem ich einfach das Puder mit Wasser zusammen schluckte. Nach weiterem Experimentieren, mit Dosen bis zu 500 mg, wurden die spezifischen körperlichen Effekte noch offensichtlicher. Mein Körper fühlte sich leicht an, so dass ich es deshalb wirklich genoss zu gehen, oder zu sitzen oder einfach nur zu liegen. Mein Kopf fühlte sich warm und etwas entrückt an, aber keineswegs wie abgetrennt. Vielleicht kann dieser Effekt mit dem stoned-Sein in Verbindung mit einer niedrigen Dosis Kodeins verglichen werden oder mit dem friedlichen Abgleiten in nächtliche Träume. Ein anderer ausgeprägter und interessanter Effekt kann als ähnlich beschrieben werden, wie der einer sehr niedrigen Dosis von MDMA. Ich war dieser Substanz dankbar dafür, dass sie mich von meiner Langeweile befreit hatte und ich mich zufrieden fühlte. Jedoch fehlt beim Sceletium der überschwängliche Ausbruch des Gefühls wie auf MDMA und lässt den Alltag normal verlaufen. Ich habe keine Katereffekte oder andere Nebenwirkungen beobachtet. Ich würde es begrüßen, wenn die Alkaloide dieser Pflanze, einer ausführlichen chemischen und pharmakologischen Prüfung unterzogen würden, weil ich glaube, dass sie zur Behandlung bei Depressionen und auch als allgemeines mildes Rauschmittel geeignet sind. Tatsächlich hoffe ich als Chemiestudent, die richtigen Methoden zu finden, um einige der Eigenschaften dieser Alkaloide selbst erforschen zu können.[…] (Übersetzt von: http://www.erowid.org/experiences/exp.php?ID=19423 ).

2. Nach einem langen Arbeitstag kam ich nach Hause, als ich im Briefkasten dieses kleine Überraschungspaket fand, dass ein Freund von mir, oben im Norden, mir geschickt hatte und das nun im Briefkasten auf mich wartete. Ich wägte die Möglichkeiten ab und entschied, etwas davon (von dem Kanna: Anmerkung des Übersetzers) in eine Zigarette (250 mg ± 50 mg) zu drehen. Beim zweiten Zug begann ich an die Wirkung zu glauben. Es Fühlte sich an, als würde eine Last von meinen Schultern genommen. Das Wallen und das Wirbeln der Rauchwolke, die von der glühenden Glut zwischen meinen Fingern aufstieg, fesselte meine Aufmerksamkeit durch seine simple Eleganz und seine endlose Komplexität. Ich schalte etwas ambient-Jazz ein und konnte nicht umhin zu glauben, dass ich die Musik intensiver als üblich hörte, als ob jeder Beat zur Erhöhung meiner Empfindungen beitragen würde. Eine sehr milde Dröhnung, zugegeben, aber ziemlich erfreulich. Ich Kann es gar nicht erwarten, sie meinen Freunden vorzustellen:) Nun, da die Wirkung nachgelassen hat, sind meine Augen ein wenig trocken und ich fühle mich ziemlich müde. Das macht den warmen Platz im Bett sogar zu einem noch schöneren am Ende eines langen Tages. Seicht, weich, hell, verträumt, glücklich. (Übersetzt von: http://www.erowid.org/experiences/exp.php?ID=29973).

Legalität
Kanna ist bei uns definitiv legal, da überall frei damit gehandelt wird. Extra Gesetze scheinen dazu nicht zu existieren. Für die USA und Südafrika gilt ebenfalls: Kanna ist dort legal und weder Konsum, noch Handel oder Besitz werden dort strafrechtlich verfolgt. Der Handel unterliegt in Australien allerdings der Kontrolle durch die Behörden.

U.S. FEDERAL LAW
Kanna (Sceletium tortuosum) is uncontrolled in the United States. This means all parts of the plant and its extracts are legal to buy, sell, cultivate, and possess without a license or prescription. If sold as a supplement, sales must conform to U.S. supplement laws. If sold for consumption as a food or drug, sales are regulated by the FDA.

South Africa
Kanna is uncontrolled in South Africa, but if sold as a medicine or herbal product it is subject to the regulations of the SA Medicines Control. The same is true for one of its active ingredients called mesembrine. (Unverified)
(zitiert nach: http://www.erowid.org/plants/kanna/kanna_law.shtml ).

Photos
http://www.erowid.org/plants/kanna/images/archive/sceletium_tortuosum1.jpg
(Pflanze im Topf)
http://www.erowid.org/plants/kanna/images/archive/sceletium_tortuosum2.jpg
(Als Bodendecker)
http://www.erowid.org/plants/kanna/images/archive/sceletium_tortuosum3.jpg
(In getrockneter Form)

Bezugsquellen
unter anderem http://www.zauberpflanzen.de

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